Google zeigt Staus an
Gerade lese ich, dass Google seinen Dienst Google Maps um Staumeldungen erweitert. Straßen mit Staus werden mit entsprechenden Farben markiert, je nachdem, wie zähfließend der Verkehr ist. Leider steht dieser Service nur in den USA bereit. Ich hoffe, dass auch in Deutschland diese tolle Funktion bald verfügbar sein wird.
Google nutzt für dieses System Smartphones von Freiwilligen. Diese Übermitteln die Koordinaten und die Geschwindigkeit. Google errechnet daraus (und der zulässigen Geschwindigkeit), ob Staus vorhanden sind und wie stark. Die Daten werden alle nur anonymisiert erfasst.
Durch viele Freiwillige können auch auf Nebenstraßen Staus gefunden werden. Zudem sind die “Google Staus” viel aktueller, als die Radiomeldungen.
Vielleicht bringt Google demnächst eine eigene Navigation für Android-Smartphones (Software von Dritt-Anbieter gibt es bereits). Das wäre eigentlich nur noch eine Kleinigkeit, die Daten stehen für Google alle zur Verfügung. Zudem wäre eine Anwendung geöffnet, die die Daten übermittlen kann.
Nun geht natürlich wieder ein Aufschrei durch manche Blog-Kommentare oder Forenbeiträge: Google würde nun noch mehr Daten über uns sammeln und Millionen damit verdienen. In gewisser Maßen stimmt das. Jedoch stellt Google erstklassige Services kostenlos zur Verfügung. Also kann ich damit leben. Auch habe ich noch keine Werbebriefe oder -anrufe erhalten. Sondern lediglich personalisierte Werbung von Google. Diese ist aber so dezent, dass sie mich nicht stört. Ein fairer Kompromiss, wie ich finde.
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Kostenloser Staumelder über Google Maps posted on 29. August 2009:
[...] gut und ich würde mich freuen, wenn er auch nach Deutschland kommt (zum Glück bin ich da nicht allein). Schließlich kann jeder selbst bestimmen, ob er teilnehmen möchte oder nicht. Ich hätte kein [...]