Bewerber durchleuchten dank Social-Networks
Habe gerade auf Golem einen sehr informativen aber auch erschreckenden Artikel gelesen. Es wird von einer Studie über Unternehmen, die Social-Networks nutzen, um sich Informationen über Bewerber zu beschaffen, berichtet. Laut der Studie nutzen 28% der Firmen diese Methode.
Ich wusste schon recht lange von dieser Praxis (wurde auch schon oft davor gewarnt), aber dass schon 28% zu Social-Networks zurückgreifen ist erschreckend. Vermutlich wird die Zahl weiter steigen, da man kaum kostengünstiger das komplette private Umfeld durchleuchten kann.
Für mich ein weiterer Grund, warum ich in keinem Social-Network angemeldet bin. Vermutlich werde ich mich auch nie in einem anmelden.
Da fällt mir gerade etwas ein. Man kann natürlich ein Profil extra für die Bewerbung anlegen. Die Informationen kann man dort einstellen, wie es der zukünftige Arbeitgeber gerne hätte. So kann man seine Chancen natürlich auch steigern
2 comments
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel.
Hinterlasse einen Kommentar
Read more
« Samsung InstinctQ
Ex-Grünen-Abgeordneter wechselt zu Piraten »
Reichlich voreilig, dieses Urteil, denn:
Was der Artikel nicht erwähnt hat: bei den social networks kann jeder Nutzer einstellen, wer was zu sehen bekommt. Du kannst also Deine Daten z.B. nur für Deine Freunde sichtbar machen. Per Standardeinstellung kann z.B. in facebook nichts über Dich herausgefunden werden.
Es gibt ja nicht nur Facebook als Social-Network. In einigen Netzwerken kann man auf anhieb einiges über den User herausfinden. Sollte das bei Facebook anders sein, wäre das lobenswert.