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Google Maps mit Benutzerfotos

Gerade habe ich auf Golem von einer neuen Google Maps Funktion gelesen. Google integriert nun in die Street View Ansicht Bilder, die Nutzer auf Picassa, Panoramio oder Flickr hochgeladen haben. Leider ist Street View in Deutschland noch nicht verfügbar. Also habe ich das Ganze in Paris getestet. Es ist erstaunlich, wie gut die Bilder integriert werden. Dadurch sind von Details Aufnahmen in besserer Qualität vorhanden.

Fazit: Eine gelungene Idee, die Google Maps / Street View noch besser macht.

Update: Funktioniert auch in Deutschland. Beispielsweise am Rathaus in München.

Google Earth für Android

Seit wenigen Stunden ist Google Earth für Android verfügbar. Nach einem ersten Test muss ich sagen, dass Google mal wieder eine super App gelungen ist. Google Earth läuft sehr flüssig und ist nett anzusehen. Nun hat man also auch unterwegs die Welt in seiner Hand ;-)

Einziger Nachteil dürfte die Dateigröße von über 5MB sein. Hier werden einige G1 User nicht so sehr erfreut sein.

Um Google Earth zu testen, sucht man einfach im Android Market nach “Google Earth” und installiert kostenlos die entsprechende App.

Webxit Mobile

Webxit hat nun eine Website veröffentlicht, in der alle Android Anwendungen des Unternehmens veröffentlicht werden. Auf dieser Site findet man nun endlich mehr Informationen, als im Android Market. Link zur Site: www.webxit.mobi

IE verliert weiter an Marktanteil

Dank der Empfehlung des BSI sind die Downloadzahlen bei Opera und Firefox stark gestiegen. Das bedeutet, dass nun auch endlich die Unternehmen vom IE Abstand nehmen. Gerade in Unternehmen hat man sich voll auf Microsoft eingelassen und alle Produkte des Konzerns eingesetzt -  auch .Net. Das .Net Framework funktioniert ausschließlich mit dem IE. Viele Unternehmen haben einige .Net Web-Anwendungen eingekauft oder selbst entwickelt. Für diese Unternehmen wird es jetzt besonders teuer, wenn sie zu einem anderen Browser wechseln wollen, denn die unterstützen .Net nicht.

Was lernt man daraus? Setze nie auf eingeschränkt nutzbare Produkte.

Auch mich als Webentwickler freut es, dass die Marktanteile des IEs weiter schmelzen. Microsoft hat es bis heute nicht geschafft, einen standardkonformen Browser zu entwickeln. Der Code musst immer auf die Macken des IEs angepasst werden. Wenn die Marktanteile weiter schrumpfen, muss man endlich keinen extra-Code für den IE mehr schreiben und Microsoft wird sich fügen müssen und einen ordentlichen Browser entwickeln.

Somit bleibt mir nur: Danke BSI, weiter so.

Übrigens, die Franzosen haben mittlerweile eine ähnliche Empfehlung ausgesprochen. Auch ein Dank an diese Helfer.

Apple kauft Quattro Wireless

Es ist wirklich unglaublich. Kaum hat Google AdMob gekauft, meint auch Apple, dass sie eine ähnliche Firma kaufen müssen. Scheinbar möchte Apple Quattro Wireless für 275 Millionen Dollar übernehmen. Google hat da schon mehr auf den Tisch gelegt. Über 700 Millionen Dollar wurde für AdMob gezahlt.

Da könnte man fast meinen, Google hat sich ein spitzen Unternehmen rausgesucht und für Apple bleibt der Schrott. Das wäre aber zu gehässig, daher sage ich sowas nicht.

Samsung sucht Entwickler für Bada

Vor einigen Tagen bekam ich von Samsung eine Mail. Man hätte eine Anwendung von mir aus dem Android Market gefunden und würde diese super finden. Samsung fragt mich nun also, ob ich nicht Lust hätte, diese Anwendung für Bada zu portieren oder neue Anwendungen für Bada zu entwickeln. Angeblich soll es bald mehrere Millionen Smartphones mit Bada geben.

Ganz so euphorisch würde ich das nicht sehen. Wie will Samsung in diesem Jahr so viele Geräte absetzen. Es muss auch Kunden geben, die Bereit sind diesen Preis zu bezahlen. Ich glaube nicht, dass Samsung die Geräte verschenkt.

Nun aber mal näher zu Bada. Wenn ich meine Android Anwendungen auf Bada zugänglich machen möchte, muss ich den Java-Code (Android) in C++ (Bada) neu schreiben. Eigentlich habe ich dazu keine Lust. Java ist recht bequem zu entwickeln. Wenn ich daran denke, was unter C++ nicht geht oder nur total kompliziert, dann beerdige ich diesen Gedanken lieber ganz schnell.

Zudem verstehe ich es überhaupt nicht, warum Samsung meint, dass sie ein eigenes Betriebssystem benötigen. Samsung hat doch schon zwei Android Geräte veröffentlicht (und nie mit neuen Android-Versionen versorgt). Android ist zudem lizenzkostenfrei und kann einfach verwendet werden. Es wäre für Entwickler super, wenn Samsung bei Android bleiben würde. Es gibt zur Zeit von HTC, Motorola, Samsung, Acer, Dell, Huawei, Sony Ericsson und noch ein paar Herstellern Android Geräte. Auf allen Geräten läuft die Anwendung, die ich als Entwickler einmal geschrieben habe. Nun meint Samsung, dass sie ihr eigenes Ding machen müssen und man muss für Bada wieder extra entwickeln.

Ich hoffe, dass Samsung nicht viele Entwickler finden wird und Bada sich als Flop erweist. Somit wäre das Projekt schnell wieder eingestampft und die Entwickler haben es leichter.

Google kauft AdMob

AdMob bietet, im Gegensatz zu Google, schon seit geraumer Zeit Werbung für Android und iPhone an. Ich selber habe auch schon mit AdMob gearbeitet. Die Einbindung ist einfach und Werbung wird sofort eingeblendet. Eigentlich bin ich mit AdMob ganz zufrieden. Nachteile sind:

  • Auszahlung vom Guthaben dauert teilweise recht lange
  • manchmal schwachsinnige Werbung
  • manchmal gar keine Werbung (Portfolio erschöpft?)

Nun habe ich heute Abend eine Nachricht des AdMob-Chefs erhalten: “Google to Acquire AdMob”. Da war ich kurz überrascht, dass diese Firma auf einmal vom Erdboden verschwinden wird. Google hat vor kurzer Zeit begonnen, AdSense für mobile Inhalte auszuweiten. Scheinbar hat AdMob aber ein größeres Netzwerk aufgebaut, das es wert war, für 750.000.000$ aufzukaufen. Nun bin ich mal gespannt, wie es weitergehen wird.

P.S.: Auch Golem berichtet bereits.

Neue .de Domains

Seit heute kann man bei der Denic zweistellige und Domains aus reinen Ziffern bestellen. Ich habe gerade mal bisschen durchgeblättert, wer welche Domains registriert hat. Auffällig ist, dass sehr viele Rechtsanwälte sich eingedeckt haben. Auch wenn die Domain überhaupt nicht zum Namen etc. passt. Vermutlich werden diese Domains recht schnell an den höchstbietenden Verkauft. Die Frage bleibt nur, warum gerade Rechtsanwälte.

Natürlich habe Domain-Dienstleister auch nicht schlecht zugegriffen und sich ordentlich eingedeckt. Bei diesen Unternehmen ist es selbstverständlich, dass sie die Domains registrieren und später an den Höchstbietenden abtreten. Gerade DENIC-Mitglieder saßen direkt an der Quelle und hatten leichte Chancen an besonders begehrte Domains zu gelangen.

Manch einer, hat sich heute eine goldene Nase verdient. Glückwunsch.

P.S.: Jetzt haben die Rechtsanwälte mal wieder ordentlich etwas zu arbeiten. Viele Rechteinhaber werden sich jetzt um die Domains streiten. Erste Fälle sind bereits bekannt.

T-Mobile wird Behold II vertreiben

Es tauchen die ersten Gerüchte auf, dass T-Mobile das Samsung Behold II ende des Jahres in den USA vertreiben wird. Zu dem Gerät selber gibt es sehr wenige Details. Es ist bekannt, dass das Behold II mit einer angepassten Benutzeroberfläche erscheinen soll. Das Betriebssystem wird Android sein.

T-Mobile ist somit der Provider mit den meisten Android-Smartphones im Portfolio:

  • T-Mobile G1 (HTC Dream)
  • T-Mobile My Touch 3G (HTC Magic)
  • T-Mobile G2 Touch (HTC Hero)
  • Motorola CLIQ / DEXT
  • Samsung Behold II

Durch die rasant steigende Anzahl an Android-Smartphone-Modellen, dürfte auch der Marktanteil von Android nach oben schnellen. Persönlich kann ich das nur begrüßen.

Apple erfindet das Rad ein zweites Mal

Apple hat einen Patentantrag gestellt, bei dem es um ortsabhängige Interfaces geht. Je nach Standort, sollen die Nutzer sich ihre Oberfläche konfigurieren könne, zum Beispiel (in der Grafik des Patentantrags zu sehen) Wetterinformationen oder Städtenamen.

Die Standort-Informationen sollen per GPS, WLAN oder Mobilfunkzellen bezogen werden.

Die Ermittlung des Standorts oder die Ortsabhängigen Interfaces sind nichts neues. Auch Android bietet diese Funktionen. Das Wetter wird passend zum aktuellen Standort angezeigt. Mit der Software “Locale” können weiter Standortprofile angelegt werden, die zum Beispiel WLAN einschalten, Homescreens ändern oder die Klingeltonlautstärke regulieren.

Ich hoffe, dass Apple dieses Patent nicht angemeldet bekommen. Dieses Patent ist trivial und zudem schon längst von verschiedenen Firmen im Einsatz.

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