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Google TV mit der Logitech Revue

Endlich hatte ich die Möglichkeit die Logitech Revue mit Google TV zu testen.

IMG 1965 300x199 Google TV mit der Logitech Revue

Sobald man den Karton öffnet, fällt der Blick auf die riesige Tastatur. Nimmt man sie aber zum ersten Mal in die Hand, bemerkt man das äußerst geringe Gewicht. Trotzdem wird man sie wohl kaum den ganzen Fernseh-Abend in der Hand halten.

Unter der Tastatur befinden sich dann die anderen mitgelieferten Teile:

  • Tastatur
  • Logitech Revue
  • Batterie
  • HDMI-Kabel
  • IR-Blaster
  • Anleitungen
  • Netzteil mit US-Stecker

Die Revue selber ist sehr schick mit dem schwarzen Hochglanzlack. Das Gehäuse ist nicht sehr groß und macht unter dem TV eine sehr gute Figur.

IMG 1974 300x199 Google TV mit der Logitech Revue Der Anschluss klappt problemlos. Die Revue wird einfach per HDMI an den TV angeschlossen. Der Receiver kommt dann auch per HDMI an die Revue. Dann noch das Netzteil anschließen und es kann losgehen. Aber vorsicht: Es wird ein zweipoliges Kabel mit Eurostecker benötigt (sehr günstig im Internet zu erwerben).

Den IR-Blaster habe ich nicht angeschlossen, da die Revue im Gehäuse schon IR-Dioden verbaut hat. Diese müssen auch nicht direkt auf den Receiver oder den TV zeigen. Das infrarote Licht wird an Wänden reflektiert und erreicht so die anderen Geräte (wenn diese nicht verdeckt sind).

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Nach dem ersten Start werden diverse Einstellungen abgefragt. Unter anderem auch der ZIP-Code. Dadurch wird man immer in den USA lokalisiert.

Es werden noch Updates installiert und die angeschlossenen Geräte eingerichtet. Die Revue scheint dazu auf die Harmony-Datenbank zurückzugreifen. Zumindest wurde mein Kathrein-Receiver erkannt und musste nicht eingerichtet werden. Der Toshiba-TV wurde nicht erkannt und es musst auf der TV-Fernbedienung drei Tasten gedrückt werden. Danach war schon alles eingerichtet und betriebsbereit.

Nach einigen Testtagen kann ich nun sagen, dass Google TV tolle Ansätze hat, aber noch ausbaufähig ist. Google TV verwendet auch den Android Market, zeigt allerdings eine gefilterte Ansicht. Das bedeutet, dass die Entwickler in ihren Apps explizit angeben müssen, dass kein Toucscreen notwendig ist. Ansonsten sieht man die Apps mit Google TV im Market nicht (obwohl die meisten trotzdem funktionieren würden). Viele Entwickler haben ihre Apps wohl noch nicht angepasst und der Market ist sehr überschaubar.

Ein anderer “Nachteil” ist die fehlende Sprachanpassung. Google TV kann nur Englisch. Das ist für mich kein großes Problem, allerdings kann nicht jeder Englisch. Android kann standardmäßig diverse Sprachen. Warum wurden diese bei Google TV entfernt, das auf Android aufbaut?

In den USA ist Google TV wohl noch mehr mit dem eigentlichen TV-Programm verknüpft. Beispielsweise kann man in der Suchleiste nach Sendungen suchen und es wird angezeigt, wo diese gerade laufen. Das Funktioniert hier nicht. Auch kann man hier keine Filme leihen, wie es in den USA möglich ist. Es scheint wohl eine sehr bequeme Art zu sein, Filme zu leihen (über diverse Anbieter).

Für Youtube, den Browser oder zum fernsehen ist die Google TV ideal. Dies funktioniert richtig gut und kann ähnlich wie Android bedient werden. Auch Multitasking beherrscht Google TV problemlos. Das aktuelle TV-Bild kann in Apps zusätzlich eingeblendet werden und man sieht, wann die Werbung vorbei ist und man vom Browser (als Beispiel) zurückschalten kann.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es die richtige Richtung ist, aber Google noch Arbeit vor sich hat. Vor allem müssen sie die Entwickler überzeugen.

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