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Webxit Mobile

Webxit hat nun eine Website veröffentlicht, in der alle Android Anwendungen des Unternehmens veröffentlicht werden. Auf dieser Site findet man nun endlich mehr Informationen, als im Android Market. Link zur Site: www.webxit.mobi

IE verliert weiter an Marktanteil

Dank der Empfehlung des BSI sind die Downloadzahlen bei Opera und Firefox stark gestiegen. Das bedeutet, dass nun auch endlich die Unternehmen vom IE Abstand nehmen. Gerade in Unternehmen hat man sich voll auf Microsoft eingelassen und alle Produkte des Konzerns eingesetzt -  auch .Net. Das .Net Framework funktioniert ausschließlich mit dem IE. Viele Unternehmen haben einige .Net Web-Anwendungen eingekauft oder selbst entwickelt. Für diese Unternehmen wird es jetzt besonders teuer, wenn sie zu einem anderen Browser wechseln wollen, denn die unterstützen .Net nicht.

Was lernt man daraus? Setze nie auf eingeschränkt nutzbare Produkte.

Auch mich als Webentwickler freut es, dass die Marktanteile des IEs weiter schmelzen. Microsoft hat es bis heute nicht geschafft, einen standardkonformen Browser zu entwickeln. Der Code musst immer auf die Macken des IEs angepasst werden. Wenn die Marktanteile weiter schrumpfen, muss man endlich keinen extra-Code für den IE mehr schreiben und Microsoft wird sich fügen müssen und einen ordentlichen Browser entwickeln.

Somit bleibt mir nur: Danke BSI, weiter so.

Übrigens, die Franzosen haben mittlerweile eine ähnliche Empfehlung ausgesprochen. Auch ein Dank an diese Helfer.

Admob und die geringe Erfüllungsrate

Seit geraumer Zeit ist die Erfüllungsrate (die Anzahl der angezeigten Werbung im Verhältnis zu Anfragen) sehr schlecht. Immer öfter liest man von einer Erfüllungsrate von ca. 50%.  Das bedeutet, dass die Publisher (die Entwickler) nur die Hälfte einnehmen, da die Werbeflächen in 50% der Fälle brach liegen.

Dieses Problem betrifft nicht nur Android-Entwickler. Auch einige iPhone-Entwickler beschweren sich schon in diversen Blogs und Foren. Scheinbar hat Admob zu wenig Firmen, die Werbung schalten, somit auch die geringe Erfüllungsrate.

Frägt man bei Admob nach den Gründen für die geringe Erfüllungsrate, glänzt das Unternehmen mit Schweigen. Man erhält eine Mail, dass die Anfrage eingegangen sei. Aber eine Antwort erhält man auch nach Wochen nicht.

Ich hoffe nur, dass Google Admob möglichst schnell übernehmen darf (es fehlen noch Zustimmungen) und Admob möglichst schnell in Google Adsense integriert wird. Adsense bietet eine sehr hohe Erfüllungsrate (fast 100%). Viele Entwickler dürften sich damit über fast doppelt so hohe Einnahmen freuen.

Hoffen wir das Beste, denn vernünftige Alternativen gibt es keine (es gibt Alternativen, diese sind aber noch schlechter).

Klasse Anleitung zur Android Spiele-Entwicklung

Gerade habe ich eine wunderbare Anleitung gefunden. In dieser Anleitung wird auch endlich mal vernünftig erklärt, wie man mit OpenGL ES arbeiten kann. Herzlichen Dank an den Autor.

Aber nun der Link zur entsprechenden Seite. Klick mich

Nexus One kostet in der Produktion 174,15$

Es ist wirklich erstaunlich, wie günstig Smartphones in der Produktion sind. Laut iSupply kostet das Nexus One nur 174,15$. Damit wäre es knapp 5$ günstiger als das iPhone 3GS. Man sollte aber immer beachten, dass hier nur die reinen Materialkosten berücksichtigt werden, was nicht unbedingt aussagekräftig ist.

vmware und Ubuntu – Alt Gr und Pfeiltasten funktionieren nicht

Ich hatte heute nach der Installation von vmware Server ein Problem, das mich mehrere Stunden aufhielt. Nach dem einloggen in der virtuellen Maschine durch die Web-Oberfläche mit dem Firefox-Plugin konnte ich die Pfeil-Tasten und Alt Gr nicht nutzen. Ich startete die virtuelle Konsole (Firefox-Plugin) von einem Ubuntu-Rechner. Recht schnell fand ich auch Code-Zeilen, die helfen sollten. Was sie aber scheinbar nicht taten.

Endlich habe ich die Lösung gefunden. Die Code-Zeilen müssen in ~/.vmware/config eingefügt werden. Aber auf dem Ubuntu-Rechner, von dem man die virtuelle Konsole aus starten möchte. Nicht auf dem Server oder in der VM.

Die Datei existierte bei mir nicht. Einfach anlegen und folgende Zeilen einfügen.

xkeymap.nokeycodeMap = true
xkeymap.keycode.108 = 312 # Alt_R

Das war auch schon alles. Die virtuelle Konsole schließen und neu öffnen, schon funktionieren die Pfeil-Tasten und Alt Gr.

Android – Apps auf SD

Mit Android 2.1 soll die lang ersehnte Funktion endlich auf die Smartphones kommen: Anwendungen auf der SD-Karte abspeichern. Bisher konnten Apps nur im internen Speicher der Smartphones (Google nennt sie seit neuestem Superphones) installiert werden. Gerade beim G1 konnten daher recht wenige Anwendungen installiert werden, da der Speicher schnell voll war.

In Zukunft sollen sich die Apps auch auf der SD-Karte installieren lassen. Diese werden dort verschlüsselt abgelegt. So müsste man sich in Zukunft keine Gedanken über den Speicherplatz mehr machen.

Danke Google. Es hat verdammt lange gedauert, aber endlich hört ihr auf die Community / Käufer.

Diese tolle Neuigkeit wurde gestern auf der Pressekonferenz veröffentlicht. Ansonsten gab es wenig Neues zu hören. Die meisten Details des NexusOne waren als Gerücht lange vorher bekannt.

Apple kauft Quattro Wireless

Es ist wirklich unglaublich. Kaum hat Google AdMob gekauft, meint auch Apple, dass sie eine ähnliche Firma kaufen müssen. Scheinbar möchte Apple Quattro Wireless für 275 Millionen Dollar übernehmen. Google hat da schon mehr auf den Tisch gelegt. Über 700 Millionen Dollar wurde für AdMob gezahlt.

Da könnte man fast meinen, Google hat sich ein spitzen Unternehmen rausgesucht und für Apple bleibt der Schrott. Das wäre aber zu gehässig, daher sage ich sowas nicht.

Samsung sucht Entwickler für Bada

Vor einigen Tagen bekam ich von Samsung eine Mail. Man hätte eine Anwendung von mir aus dem Android Market gefunden und würde diese super finden. Samsung fragt mich nun also, ob ich nicht Lust hätte, diese Anwendung für Bada zu portieren oder neue Anwendungen für Bada zu entwickeln. Angeblich soll es bald mehrere Millionen Smartphones mit Bada geben.

Ganz so euphorisch würde ich das nicht sehen. Wie will Samsung in diesem Jahr so viele Geräte absetzen. Es muss auch Kunden geben, die Bereit sind diesen Preis zu bezahlen. Ich glaube nicht, dass Samsung die Geräte verschenkt.

Nun aber mal näher zu Bada. Wenn ich meine Android Anwendungen auf Bada zugänglich machen möchte, muss ich den Java-Code (Android) in C++ (Bada) neu schreiben. Eigentlich habe ich dazu keine Lust. Java ist recht bequem zu entwickeln. Wenn ich daran denke, was unter C++ nicht geht oder nur total kompliziert, dann beerdige ich diesen Gedanken lieber ganz schnell.

Zudem verstehe ich es überhaupt nicht, warum Samsung meint, dass sie ein eigenes Betriebssystem benötigen. Samsung hat doch schon zwei Android Geräte veröffentlicht (und nie mit neuen Android-Versionen versorgt). Android ist zudem lizenzkostenfrei und kann einfach verwendet werden. Es wäre für Entwickler super, wenn Samsung bei Android bleiben würde. Es gibt zur Zeit von HTC, Motorola, Samsung, Acer, Dell, Huawei, Sony Ericsson und noch ein paar Herstellern Android Geräte. Auf allen Geräten läuft die Anwendung, die ich als Entwickler einmal geschrieben habe. Nun meint Samsung, dass sie ihr eigenes Ding machen müssen und man muss für Bada wieder extra entwickeln.

Ich hoffe, dass Samsung nicht viele Entwickler finden wird und Bada sich als Flop erweist. Somit wäre das Projekt schnell wieder eingestampft und die Entwickler haben es leichter.

Erfahrung mit dem Acer Liquid

Ich hatte nun einige Tage die Gelegenheit, mich mit dem Acer Liquid auseinander zu setzen. Es ist schon ein rießen Unterschied zum G1. Das Acer Liquid ist in wenigen Sekunden hochgefahren und einsatzbereit. Insgesamt ist alles verdammt schnell.

Obwohl das Gerät größer ist, fühlt es sich leichter als das G1 an.

Durch den schnelleren Prozessor kann man nun noch schneller im Netz surfen. Die Geschwindigkeit kommt noch nicht ganz an die eines Desktops heran, ist aber auf dem besten Weg und nahe dran. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß, als mit dem G1, da das ständige Warten entfällt.

Auch der Touchscreen ist gegenüber des G1 besser. Man merkt es hauptsächlich am Bildschirmrand. Hier hatte das G1 Schwächen. Dem Liquid ist es jedoch egal, wohin man drückt. Es reagiert überall sehr schnell und präzise. Durch die hohe Auflösung ist das Bild gestochen scharf.

An der grafischen Oberfläche hat Acer kaum etwas verändert. Lediglich die Telefontastatur wurde modifiziert. Zusätzlich wurden mehrere Widgets vorinstalliert. Nun hat man am linken Rand ein “Rad”. Dreht man das Rad, dann rutschen entweder die eigenen Bilder, Videos oder Musik durch den Bildschirm. Das gleich gibt es am rechten Bildschirmrand, jedoch mit Screenshots der Favoriten.

Nun noch ein Nachteil des Acers. Die weiße Oberfläche ist sehr glatt. Man muss wirklich sehr gut aufpassen, dass einem das Gerät nicht aus der Hand gleitet. Mehr negatives konnte ich nicht feststellen.

Fazit: Das Gerät ist recht günstig zu erwerben (ca. 300€), somit ist das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Ich kann jedem nur empfehlen, sich das Gerät näher anzusehen.

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